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Data Contracts: Das Fundament für vertrauenswürdige KI

Es geht um Vertrauen. Data Contracts werden eingesetzt, wenn fachliche Daten zwischen verschiedenen Teams ausgetauscht werden. Dabei werden Schema, Semantik und Qualitätsattribute der Datensätze formal spezifiziert. Darüber hinaus werden die Nutzungsbedingungen und SLAs geregelt.

Doch Data Contracts sind mehr als Dokumentation. Sie ermöglichen eine automatisierte Qualitätssicherung direkt in der Datenpipeline und schaffen damit auch die Grundlage für verlässliche, datengetriebene KI-Anwendungen. Denn ein KI-Modell ist nur so gut wie die fachlichen Daten, auf denen es arbeitet.

Besonders relevant wird das im Zeitalter autonomer Agenten. Data Contracts liefern den semantischen Kontext, den ein Agent braucht, um geschäftliche Daten korrekt zu interpretieren. Gleichzeitig definieren sie die Leitplanken: Was darf ein Mensch oder ein Agent fachlich, technisch und aus Compliance-Sicht mit den Daten tun – und wo liegen die Grenzen? Damit werden Data Contracts zum maschinenlesbaren Regelwerk, das nicht nur Datenqualität sicherstellt, sondern auch den Handlungsspielraum von Agenten präzise eingrenzt.

Der Vortrag zeigt den Weg von der Data Contract Spezifikation über die automatische Validierung bis zur Bereitstellung über MCP für AI-Agenten.

Vorkenntnisse

Grundlagen Data Engineering oder Softwarearchitektur

Lernziele

  • Welche Data-Contract-Standards gibt es?
  • Data-first oder Contract-first
  • Wie testet man Data Contracts?

Speaker

 

Jochen Christ
Jochen Christ Jochen ist Co-Founder und CTO von Entropy Data und beschäftigt sich damit, wie Daten, Menschen und AI besser miteinander zusammenarbeiten können. Er verantwortet die Entwicklung der Entropy Data Platform, führt die Spezifikation rund um Data Contracts und ist Maintainer der beliebten Data Contract CLI.